Aktuelles

20.05.2019

FTTH-Netz in Holzhausen online

Wir freuen uns mit unseren Nachbarn in Holzhausen über die Aktivierung der ersten Endkundenanschlüsse. Dies ist ein erfreulicher Meilenstein für die Internetversorgung der gesamten Region durch die Deutsche Glasfaser. Der in Betrieb genommene Kreis-PoP in Holzhausen einschließlich der Backbone-Anbindung ist die wesentliche Voraussetzung für die Versorgung aller Hauptverteiler der im Ausbau befindlichen Orte.

Lassen wir uns überraschen, wann die Glasfasern in die Leerrohre zwischen Holzhausen, Immenhausen und Espenau eingeblasen werden. Dies ist notwendig, bevor erste FTTH-Anschlüsse in Espenau online gehen können. Zuvor sind aber noch viele Hausbegehungen durchzuführen und fast alle Hauszuführungen zu realisieren. Bleiben wir entspannt…

 

17.05.2019

Erste Hauszuführungen in Espenau zu sehen

Vor einem Jahr, im Mai 2018, begann mit den Infoabenden in Mönchehof und Hohenkirchen die Nachfragebündelung für Espenau durch die Deutsche Glasfaser. Genau ein Jahr später steht nicht nur fest, dass Espenau mit einem Glasfasernetz bis in die Wohnungen versorgt wird, es wurden sogar bereits wesentliche Teile der Tiefbauarbeiten abgeschlossen.

Der Ausbau geht in die nächste Phase: In der Thüringer Straße wurden in dieser Woche die ersten Hauszuführungen bis zur Außenwand realisiert. Auch im Siegenweg sind auf den Gehwegen schon Markierungen für die Leerrohrverzweigungen zu den Grundstücken zu erkennen.

In einer Pressemitteilung teilte die Deutsche Glasfaser vergangene Woche mit, dass in Espenau bis Mitte Juni noch restliche Tiefbauarbeiten durchgeführt werden. Projektleiter Markus Lungwitz äußerte sich optimistisch: „Voraussichtlich ab August werden die ersten Kunden in Mönchehof und Hohenkirchen ans Netz aktiviert.“

Die Realisierungsphasen überlappen sich nun etwas: Der Tiefbau der Längstrassen ist bis auf kleine Teilstücke unterhalb der Bahnschienen und Kreisstraßen abgeschlossen. Die Hausbegehungen sind bei einigen schon Monate her, während andere noch immer auf einen Terminvorschlag zur Begehung warten. Ruhe statt Panik lautet die Devise: Es wird jeder/jede kontaktiert, der/die eine Auftragsbestätigung der DG erhalten hat. Die Reihenfolge der nun begonnenen Hauszuführungen sagt nichts über die Reihenfolge der Anschlussaktivierung aus. Beides setzt aber eine Hausbegehung voraus.

Bei den nun begonnen Hauszuführungen geht es darum, die Leerrohre unterirdisch bis zur Hauswand auf den Grundstücken zu verlegen. Sichtbar bleibt ein dünnes aufgerolltes Leerrohr über einem kleinen Kopfloch. Erst im letzten Schritt, der Aktivierung, wird dieses Leerrohr in das Haus eingeführt und die Glasfaser eingeblasen. Bis zu den ersten Aktivierungen wird es noch Monate dauern.

Auch die DG ist daran interessiert, das Netz möglichst zeitnah aufzubauen und zu aktivieren. Man darf die logistischen Herausforderungen des gesamten Projektes nicht unterschätzen: Die Firma Terrado Networks arbeitet im Auftrag der DG gleichzeitig in Immenhausen, Holzhausen, Espenau, Reinhardshagen, Simmershausen und Rothwesten. Auch die Vernetzung der Hauptverteiler (PoP) zwischen den genannten Orten muss gegeben sein, bevor erste Anschlüsse im jeweiligen Ort aktiviert werden können.

Espenau gehört wie Immenhausen und Reinhardshagen zu den ersten Gemeinden, die im Landkreis Kassel durch die DG versorgt werden. Sicher folgen werden Fuldatal (Rothwesten und Simmershausen), Schauenburg, Ahnatal (Heckershausen und Kammerberg) und Calden. Außerdem ist die Nachfragebündelung jetzt auch für den Ahnataler Ortsteil Weimar (Stichtag 06.07.) und für Vollmarshausen (Stichtag 29.06.) gestartet.

 

27.04.2019

Tiefbauarbeiten an den Längstrassen weitgehend abgeschlossen

Mitte April wurde es augenscheinlich etwas ruhiger um den Glasfaserausbau in Espenau, denn die Tiefbauarbeiten an den Längstrassen sind mittlerweile zu etwa 95 % abgeschlossen. An der ein oder anderen Stelle schauen noch aufgewickelte Leerrohrbündel aus dem Boden, mancherorts liegt auch noch ein DP (Unterverteiler) daneben, der noch nicht aufgestellt wurde. Für die physikalische Vernetzung der drei Hauptverteiler (PoP) fehlt vor allem noch die Verbindung unterhalb der Bahnschienen. Neben der Unterführung am Bahnhof sind die bunten Leerrohre noch aufgerollt sichtbar.

In Hohenkirchen wurden die ersten Glasfaserbündel zwischen den Hauptverteilern (PoP) und den grauen Unterverteilern (DP) bereits eingeblasen und mit Spleißkassetten verbunden. So enthält beispielsweise der kleine PoP an der Ecke Schulweg/Mönchehofer Straße sechs bereits physikalisch verbundene Spleißkassetten mit je 96 Anschlüssen. Pro Spleißkassette wurden die Glasfasern zu einem DP in der Umgebung des PoP aufgelegt. Bisher können aber noch keine Daten übertragen werden, denn neben den noch fehlenden Verbindungen zu den Endkunden besteht auch die Verbindung zum Backbone (Richtung Immenhausen/Holzhausen) von Espenau aus bisher nur aus Leerrohren.

Links: Ein Mitarbeiter der DG nach dem Spleißen von sechs Kassetten am kleinen PoP in Hohenkirchen. Rechts: Leerrohrbündel an der Bahnunterführung.

 
Die Hausbegehungen scheinen derzeit eher schleppend voranzugehen. Gefühlt hatten bisher bereits etwa 40 % der Neukunden Besuch von einem Mitarbeiter des Generalunternehmers Terrado Networks; viele andere warten noch immer auf die Terminvereinbarung.

Im Baubüro wurde der zeitlich Ablauf für die derzeit im Ausbau befindlichen Ortsteile im Landkreis Kassel so dargestellt: Zunächst werden Holzhausen und Immenhausen in den Genuss der Anschlussaktivierungen kommen. In Holzhausen ist der Fortschritt am deutlichsten zu erkennen, denn hier liegen bereits erste Leerrohre bis zu den Hauswänden auf den Grundstücken. In der zweiten Aktivierungsphase sollen Espenau und Reinhardshagen folgen, anschließend Rothwesten und Simmershausen.

In Simmershausen wurde am 16. April der Hauptverteiler (PoP) aufgestellt. Laut einer Presseinformation der Deutschen Glasfaser wird die Aktivierung der Kundenanschlüsse in Rothwesten und Simmershausen im Sommer beginnen und im September (Rothwesten) bzw. Oktober (Simmershausen) abgeschlossen sein, wobei der Tiefbau in Simmershausen erst in KW 19 beginnt. Diese Angaben klingen ähnlich ambitioniert wie auf den Bauinfoveranstaltungen im Herbst 2018 (siehe Eintrag vom 21.10.2018).

Betrachtet man den Aufwand der Verlegung der Hausanschlüsse, die Priorisierung der Ortsteile und den bisherigen Ablauf des Ausbaus, so sollte man nicht vor dem Spätsommer mit der Aktivierung von Kundenanschlüssen in Espenau rechnen. Dies ist möglicherweise für Kunden von Bedeutung, die ihre bestehenden Anschlüsse selbst kündigen wollen oder von ihrem derzeitigen Anbieter zu einem Vertragswechsel motiviert werden.

Die Deutsche Glasfaser hat im Landkreis Kassel mittlerweile ordentlich Fuß gefasst, denn in unseren Nachbargemeinden wurden weitere Nachfragebündelungen erfolgreich abgeschlossen: Ahnatal (Heckerhausen 48 %, Kammerberg 42 %) wird auch Teil des FTTH-Netzes und verhandelt derzeit mit der DG um eine Erweiterung auf den Ortsteil Weimar. Auch die Großgemeinde Calden hat mit insgesamt 51 % die erhöhte Mindestquote erreicht. Durch die aufwändigen Anbindung der weit auseinander liegenden Ortsteile wurde die Quote der Nachfragebündelung im Vorfeld auf 50 % angehoben. Dafür werden aber alle Ortsteile der Großgemeinde mit FTTH versorgt. Die Ergebnisse in den einzelnen Ortsteilen lagen zwischen 46 % und 61 %.

Die Vertragsabschlussquote in Espenau beträgt mittlerweile fast 60 % (Hohenkirchen 58 %, Mönchehof 61 %). Für die Bürgerinnen und Bürger, die knapp außerhalb der Polygone wohnen ist die Situation derzeit sehr ärgerlich, denn sie können nicht vom Ausbau des Glasfaser-Netzes profitieren. Dies betrifft beispielsweise die Höfe im Bruchfeldweg oder im Kirchweg. In Anbetracht der effektiven Abschlussrate vor der Aktivierung von etwa 150 % (bezogen auf die während der Nachfragebündelung erforderlichen Verträge) und der Aussicht auf zahlreiche weitere Neukunden bei der Entstehung des Wohngebietes Lehringsgrund, sollte es doch seitens der DG und der Gemeinde Espenau möglich sein, eine Lösung zu finden, damit die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner den Anschluss an die Zukunft nicht verpassen.

 

20.03.2019

Große Fortschritte im Tiefbau

Der milde Winter und vor allem die fleißigen Mitarbeiter von Terrado Networks sorgen für große Fortschritte beim Aufbau des Glasfasernetzes in Espenau. In den letzten Wochen wurden in vielen weiteren Straßen unserer Gemeinde die Leerrohre für das Glasfasernetz gelegt und die Unterverteiler (DP) aufgestellt. Teilweise waren vier Trupps parallel an verschiedenen Orten aktiv. Die Leerrohrbündel liegen mittlerweile einseitig in etwa 80 % der Straßen.

Auch bei den Hausbegehungen gibt es Fortschritte: Schätzungsweise 20 % der künftigen „Hochgeschwindigkeits-Surfer“ wurden bereits besucht, um gemeinsam die Verlegung auf dem Grundstück und im Haus festzulegen. Eine Hausbegehung ist Voraussetzung für das Verlegen des Leerrohres auf dem Grundstück.

Es werden noch einige Wochen vergehen bis die ausstehenden Hausbegehungen erfolgt sind. Die Arbeiten auf den Grundstücken, bei denen die Leerrohre vom Gehweg oder der gegenüberliegenden Straßenseite bis zur Hauswand gelegt werden, sind ebenfalls sehr aufwändig und zeitintensiv. Eine Aktivierung der Anschlüsse in Espenau vor dem Sommer gilt als unwahrscheinlich; das dritte Quartal 2019 wird angestrebt.

Einem Artikel in der HNA war zu entnehmen, dass die asphaltierten Gehwege, die derzeit mit Schotter verfüllt werden, nach Fertigstellung des Netzes saniert werden. An den Kosten beteiligt sich die Deutsche Glasfaser mit 40 %. Auch für das Neubaugebiet Lehringsgrund strebt die Gemeinde eine FTTH-Versorgung durch die DG an.

Bei unseren Nachbarn in Ahnatal (Kammerberg und Heckershausen) steht die laufende Nachfragebündelung kurz vor einem erfolgreichen Abschluss. Es fehlen nur noch wenige Verträge am Kammerberg zum Erreichen der 40%-Quote. In Calden läuft die Nachfragebündelung noch bis zum 6. April, die derzeitigen Zahlen unterscheiden sich in den Ortsteilen recht stark.

 

27.01.2019

Hausbegehungen laufen, Nachfragebündelung startet in Ahnatal und Calden

Nach dem informationsreichen Technik-Abend am 17. Januar im Baubüro Espenau, bei dem ausführlich Fragen zu den Themen Hausanschluss und Inhouse-Verkabelung geklärt wurden, fanden in der vergangenen Woche erste Hausbegehungen in Espenau statt.

Die Hausbegehungen erfolgen durch Mitarbeiter des Generalunternehmens Terrado Networks GmbH. In der Regel werden im Vorfeld Termine zur Begehung vereinbart. Die Mitarbeiter können sich in jedem Fall ausweisen; über die Service-Hotline der Deutschen Glasfaser kann unter 02861/890 600 die Identifikationsnummer des Mitarbeiters geprüft werden.

Bei der Hausbegehung werden durch den Begeher in einem Protokoll die Orte von Hausdurchführung, Hausübergabepunkt (HÜP) und dem Netzwerk-Terminator (NT) sowie die Leitungswege verbindlich festgehalten. Dieser Schritt ist erforderlich, bevor das Leerrohr in das Haus gelegt werden kann. Bis Ende Februar sollen die Hausbegehungen abgeschlossen sein.

Parallel läuft der Tiefbau weiter, der in der letzten Woche aufgrund der Witterung ruhte. Seit Anfang Dezember sind bereits viele „laufende Meter“ orangefarbener Leerrohre unter den Gehwegen Espenaus verlegt worden (schätzungsweise in 30 % der Straßen). Diese „Pipes“ verlaufen längs auf einer Gehwegseite jeder Straße und verbinden die Hauptverteiler (PoP) mit den Unterverteilern (DP). Auch die Abzweigungen auf die Grundstücke werden von diesen Rohren ausgehend realisiert. Gegenüberliegende Grundstücke werden unter dem Asphalt hindurch erreicht.

Im Kreis Kassel interessieren sich nach wie vor weitere Kommunen für eine Breitbandversorgung durch die Deutsche Glasfaser: Schauenburg hat die Nachfragebündelung im Dezember erfolgreich abgeschlossen. Auch in Ahnatal (Heckershausen und Kammerberg) startet jetzt die Nachfragebündelung (Stichtag: 25. März 2019). Ebenso können sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde Calden einschließlich der Ortsteile Ehrsten, Fürstenwald, Meimbressen, Obermeiser und Westuffeln für eine Versorgung durch die DG entscheiden (Stichtag: 6. April 2019).

Wir wünschen unseren benachbarten Gemeinden viel Erfolg. Die Voraussetzungen für eine zügige Anbindung von Ahnatal und Calden wären ideal, denn das Netz der DG erstreckt sich schließlich bald schon bis in das benachbarte Espenau.

 

07.01.2019

Ende der Winterpause

Das Baubüro in Espenau beendet in der kommenden Woche die Winterpause.

Am 17.01.2019 hat das Baubüro daher extra lange geöffnet – bis 20:00 Uhr haben Sie die Möglichkeit, alle Fragen rund um den Bau, die Inhouseverkabelung, Vertragsthemen etc. persönlich zu klären.

 

09.12.2018

Baustelle Espenau

Nach langer Ankündigung hat die Tiefbauphase in der vergangenen Woche tatsächlich begonnen. In den Ortsteilen Schäferberg und Hohenkirchen waren die Baukolonnen bereits sehr fleißig. In einigen Straßen wurden Glasfaserleerrohre unter den Gehweh gelegt und die ersten Unterverteiler (DP – Distribution Point) aufgestellt. Im Ortsteil Schäferberg wurde in den Straßen Am Walde, Schöne Aussicht und in der Berliner Straße gearbeitet, in Hohenkrichen in den Straßen Am Häsel, in der Hauerlandstraße, Teilen der Hohenkirchener und der Mönchehofer Straße sowie in der Thüringer Straße, im Siegenweg, der Segelbreite und Teilen der Rundstraße.

Die Arbeiten gingen bisher sehr zügig voran und die Gehwege waren am Abend mit Ausnahme von ein paar Kopflöchern bereits wieder verschlossen. Auch die ersten Unterverteilerkästen (DP – Distribution Point) sind nun zu sehen. In diesem ersten Schritt scheinen zunächst Verbindungen zwischen den Unterverteilern und den im November aufgestellten Hauptverteilern durch das Legen der Leerrohre vorbereitet zu werden. Da mit den Hausbegehungen in Espenau anscheinend noch nicht begonnen wurde und somit die Stellen für die Rohrdurchführungen in die Wohnhäuser noch nicht festgelegt wurden, müssen die Gehwege an jeweils einer Stelle vor jedem zu versorgendem Grundstück später nochmals geöffnet werden, um ein entsprechendes Leerrohr aus dem Strang bis durch die Hauswand zu „verlängern“.

Die Tiefbauarbeiten haben begonnen

 
Heißen wir die fleißigen Hände vom Generalunternehmer Terrado Networks herzlich willkommen! Bei den aktuellen Temperaturen freuen sich die Mitarbeiter sicher über ein paar motivierende Heißgetränke. Seitens Terrado ist man bemüht, die Belastungen der Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren und bedankt sich vorab für das Verständnis der Anwohner.

 

21.11.2018

Meilenstein erreicht: Hauptverteiler (PoPs) in Espenau gesetzt

Am 20.11. wurden zwei zentrale Komponenten des Glasfasernetzes in Espenau gesetzt: Pünktlich um 9 Uhr wurde mit einem Schwerlastkran zunächst der PoP in Hohenkirchen (Rundtraße) und noch vor dem ersten Schneefall der Hauptverteiler in Mönchehof (Bürgereck) an den jeweiligen Bestimmungsort gehoben. Anschließend erfolgte die Übergabe vom niederländischen Hersteller an die Deutsche Glasfaser. Die begehbaren Hauptverteiler können je bis zu 1496 Teilnehmer versorgen.

PoP-Aufstellung in der Rundstraße

 
Bauleiter Markus Lungwitz stand vor Ort interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort über den Ausbau und die Technologie des neuen FTTH-Netzes. Dabei erklärte er, dass die Bahnstrecke durch Mönchehof der Grund sei, Espenau mit mehreren PoPs zu versorgen. Theoretisch wäre die Versorgung auch mit einem größeren, zentralen PoP für alle Ortsteile möglich, wie z. B. in der Kernstadt von Immenhausen. Das Leitungsbündel unterhalb der Bahn hätte aber entsprechend dick dimensioniert werden müssen, da für jeden Wohnungsanschluss mindestens eine Faser im vorgesehenen Hauptverteiler münden muss. Man entschied sich für mehrere PoPs, um mit einem dünneren Faserbündel die Leitung zwischen den Hauptverteilern in Mönchehof und Hohenkirchen durch die Unterführung am Bahnhof realisieren zu können.

Zusätzlich zu den zwei großen Hauptverteilern wurde bereits am 14.11. ein kleiner, nicht begehbarer PoP an der Ecke Schulstraße Mönchehofer Straße in Hohenkirchen aufgestellt. Dieser Verteiler ist trotz seiner kompakten Bauform ein vollwertiger PoP und für bis zu 400 Teilnehmer ausgelegt. In der Nähe seines Standortes wird er einen Teilbereich von Hohenkirchen versorgen und zusammen mit dem PoP in der Rundstraße die zahlreichen Anschlüsse in Espenau östlich der Bahnstrecke bedienen.

Mit den Tiefbauarbeiten sei in Espenau bisher noch nicht begonnen worden, da die Kabelpläne noch überarbeitet werden mussten. Der Tiefbau wird nun „von außen nach innen“ durchgeführt, d. h. von den Ortsrändern hin zu den PoPs. Die Hausbegehungen werden teilweise parallel zu den Tiefbauarbeiten erfolgen. Daher kann es sein, dass Leerrohrbündel in die Gehwege eingebracht werden, aber möglicherweise erst in einem folgenden Schritt ausgehend von diesen Leerrohrbündeln die einzelnen Leerrohre bis zur Hauswand verlegt werden.

Auf den Gehwegen Espenaus sind inzwischen auch erste Markierungen für die Standorte der passiven Unterverteiler (sogenannte DP, Distribution Points) zu sehen. In den oberirdischen DP werden bis zu 48 Kundenanschlüsse gebündelt. Zwischen Unterverteiler und Hauptverteiler werden gebündelte Glasfaserleitungen aus 96 Glasfasern (sogenannte „Speedpipes“) verwendet.

Auch die Backbone-Anbindung an den „Kreis-PoP“ in Holzhausen wird in den nächsten Monaten realisiert. Die Fertigstellung des Projektes ist weiterhin für April/Mai geplant, bis dahin sollen alle FTTH-Anschlüsse in Espenau aktiviert sein.

 

15.11.2018

Es wird poppig

Still, heimlich und ohne Tamtam wurde gestern der erste PoP in Espenau aufgestellt! An der Ecke Schulweg/Mönchehofer Straße hat das sehr dezente Exemplar seinen Platz eingenommen.

Der erste PoP in Espenau

 
Die beiden großen Hauptverteiler folgen am Dienstag, den 20. November. Ab 9:00 Uhr wird der Kran in der Rundstraße erwartet, um den großen PoP abzusetzen. Bei diesem Ereignis werden auch der Bürgermeister und die Bauleiter vor Ort sein, um den Fortschritt bei Kaffee und Brötchen zu feiern.

Gestern wurde auch in Veckerhagen (Reinhardshagen) der erste PoP aufgestellt. Heute hatte Immenhausen Grund zur Freude, denn in Holzhausen und in der Kernstadt wurden die Verteiler an den Ort ihrer Bestimmung gebracht. Der Hauptverteiler in Holzhausen wird eine zentrale Rolle bei der Versorgung des neu gebauten Netzes spielen, da über diesen die Backbone-Anbindung erfolgt.

 

09.11.2018

Aufstellung der Hauptverteiler

In unseren Nachbarorten laufen die Hausbegehungen und der Tiefbau auf Hochtouren. In Espenau ist von Tiefbauarbeiten noch nichts zu sehen. An der Wendeschleife am Bahnhof lagern lediglich seit einigen Tagen riesige Rollen mit mehreren Kilometern aufgewickelter, orangener Leerrohre.

 
Doch bereits in der kommenden Woche wird mehr vom Glasfaserausbau sichtbar: Am 14. November wird der kleinere der insgesamt drei Hauptverteiler (PoP – Point of Presence) an der Ecke Schulweg/Mönchehofer Straße aufgestellt. Am 20. November erfolgt die Aufstellung der zwei größeren PoPs an der Rundstraße in Hohenkirchen und in Mönchehof nahe dem Bürgereck. Die offizielle Zeremonie startet um 9:00 Uhr in der Rundstraße 15.

Nach dem Aufstellen der Hauptverteiler wird zunächst deren Vernetzung realisiert. Ob in diesem Zusammenhang auch schon die ersten Leerohre auf Privatgrundstücke gelegt werden, hängt vom Fortschritt bei den Hausbegehungen ab. Diese werden in Espenau starten, wenn sie in Reinhardshagen und Immenhausen weitgehend abgeschlossen sind. Frau Güner aus dem Baubüro empfiehlt, geduldig zu warten, bis man zur Terminabsprache für die Hausbegehungen kontaktiert wird.

Zum Thema Rufnummernübernahme gibt es noch zwei Hinweise aufgrund der aktuellen Ereignisse:
1. Die Firma ACO-connect wurde vom Göttinger Unternehmen Goetel übernommen. Alle beauftragten Rufnummernportierungen in Verbindung mit einem Vertragsabschluss bei der Deutschen Glasfaser bleiben gültig, so dass kein weiterer Handlungsbedarf für Kunden von ACO/Goetel besteht.
2. Einigen Kunden der Telekom wird im Rahmen der „Analogabschaltung“ (Umstellung auf VoIP – Voice over IP) angeboten, einen neuen Vertrag bei der Telekom abzuschließen; andernfalls droht die Telekom mit Kündigung des bestehenden Vertrags, ggf. noch vor Aktivierung des beauftragten FTTH-Anschlusses. Um zu vermeiden, dass man vorübergehend ohne Anschluss (und ohne bisherige Rufnummer) dasteht oder bei Abschluss eines neuen Vertrags mit 24-monatiger Laufzeit später zwei Anbieter parallel bezahlen muss, sollten nur Verträge mit kurzen Laufzeiten als Übergangslösung abgeschlossen werden. Es gibt zwei Möglichkeiten:
A. Einen Vertrag bei der Telekom mit 12-monatiger Laufzeit mit der bisherigen Rufnummer buchen (Magenta Zuhause XS). In diesem Fall würde eine beauftragte Rufnummernportierung automatisch wie ursprünglich geplant erfolgen; die Deutsche Glasfaser muss nicht zusätzlich informiert werden.
B. Bei einem anderen Anbieter einen z. B. monatlich kündbaren Vertrag mit Übernahme der bisherigen Rufnummer buchen. In diesem Fall würde eine beauftragte Rufnummernportierung erfordern, dass der Kunde der DG den neuen Anbieter zeitnah mitgeteilt. Nur dann kann die DG die Portierung der Rufnummer beim neuen Anbieter und nicht wie ursprünglich angegeben bei der Telekom beauftragen.

 

21.10.2018

„Kolonnen und Baumaschinen stehen auf Startposition“

Durch die Bauinfoveranstaltungen in der Region und diverse Presseartikel sind weitere Details zum Ausbau bekannt geworden. Der grobe Plan für den Netzausbau sieht in allen anzubindenden Ortsteilen im Landkreis Kassel, in denen die Nachfragebündelung im Sommer erfolgreich abgeschlossen wurde, ähnlich aus: Die Tiefbauarbeiten sollen unter idealen Bedingungen bis Ende des Jahres 2018 abgeschlossen werden. Witterungsverhältnisse haben allerdings einen großen Einfluss und können zu Verzögerungen führen. Bis Ende des ersten Quartals 2019 sollen die meisten Kundenanschlüsse aktiviert werden.

Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen werden allein in Espenau drei oder vier Kolonnen der Terrado Networks GmbH parallel mit je etwa 15 Mitarbeitern die Tiefbauarbeiten durchführen. In diesem Zug wird die Versorgung von 2327 Wohneinheiten in 1744 Gebäuden vorbereitet. Anschließend werden etwa 1400 Kundenanschlüsse aktiviert.

Der Reihenfolge beim Ausbau ergibt sich wie folgt:
1. Hausbegehungen: Der Termin wird entweder telefonisch vereinbart oder erfolgt spontan. Wird spontan niemand angetroffen wird eine Karte mit Rufnummer zur Terminvereinbarung (02861/813 34 89) hinterlassen. Bei der Hausbegehung wird ein verbindliches Protokoll über die Hauszuführung und die Installationsorte von HÜP und NT mit dem Kunden erstellt. Mitarbeiter können sich ausweisen!
2. Längstrassenbau: Der Hausanschluss wird gemäß Begehungsprotokoll mitgebaut. Für diesen Termin ist die Anwesenheit des Kunden nicht erforderlich, da das Leerrohr nur bis zur Hauswand gelegt wird.
3. Montage: Nach Fertigstellung der PoPs (Aufstellung geplant für Mitte/Ende November 2018) und Fertigstellung der Unterverteilungsbereiche (DP) werden Termine zur Montage vereinbart. An diesem Termin muss der Kunde oder ein Vertreter anwesend sein. Das Leerrohr wird in das Gebäude eingeführt und abgedichtet. Ebenso werden im Haus HÜP und NT installiert (spätestens jetzt muss der Leitungsweg durch den Kunden vorbereitet sein) und der Anschluss wird aktiviert.
4. Rufnummernportierungen erfolgen abhängig von bestehenden Verträgen. Eine Kündigung beim alten Anbieter erfolgt durch die DG (sofern beauftragt), sobald der neue Anschluss aktiviert wurde zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Ein Hauptverteiler (PoP) in Hohenkirchen und der PoP in Mönchehof werden je für bis zu 1496 Kundenanschlüsse ausgelegt. Ein weiterer PoP in Hohenkirchen wird eine Nummer kleiner ausfallen (Standorte siehe Eintrag vom 29.09.2018). Der Hauptverteiler in Holzhausen dient als Versorgungspunkt für alle Area-PoPs, die in den Ortsteilen aufgestellt und ringförmig miteinander verbunden werden. Parallel zu den Tiefbauarbeiten in den Ortsteilen wird die Anbindung dieses „Kreis-PoP“ in Holzhausen an den Backbone Richtung Hannover (WINGAS-LWL) vorbereitet.

Welche Bereiche zuerst ausgebaut bzw. versorgt werden, ist abhängig vom Baufortschritt der einzelnen Kolonnen und derzeit nicht absehbar.

Ab dem 25. Oktober 2018 öffnet die Deutsche Glasfaser donnerstags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr das Baubüro in der Hermann-Gmeiner-Straße 5 (Mönchshaus). Dort können Kunden und Interessierte alle Fragen und Anregungen zum Bau des FTTH-Netzes und zu vertraglichen Angelegenheiten klären.

In Kürze startet die Nachfragebündelung in weiteren nordhessischen Orten bzw. Ortsteilen: Breitenbach, Elgershausen, Elmshagen, Hoof und Martinhagen. Wenn das Netz der Deutschen Glasfaser im Landkreis Kassel wächst, werden zusätzliche Backbone-Anbindungen an bestehende Glasfasertrassen dazu führen, dass das Netz mehr Redundanz und Ausfallsicherheit erhält.

 

29.09.2018

Bauinformationsabend für Espenau

Zu einem Bauinfoabend lädt die Deutsche Glasfaser am Donnerstag, den 11.10.2018 um 19 Uhr in die Mehrzweckhalle Bürgereck Mönchehof (Meierwiesenweg 17) ein. Mit Zahlen, Daten und Fakten informieren Projekt- und Bauleiter über den aktuellen Stand der Tiefbauarbeiten. Auch Fragen zur Installation der Endgeräte sollen dort beantwortet werden.

Es gibt inzwischen auch Informationen zu den Standorten der PoPs (Point of Presence, Hauptverteiler in Form garagenähnlicher Gebäude): In Hohenkirchen wird ein PoP an der Rundstraße Ecke Hermann-Gmeiner-Straße und ein weiterer auf dem Grundstück Schulweg Ecke Mönchehofer Straße stehen. In Mönchehof wird ein PoP in der Nähe Bürgereck/Spielplatz platziert. Es wird also drei PoPs in Espenau geben; bei den Infoveranstaltungen im Mai ging man noch von zwei PoPs aus. Von den drei PoPs aus werden gebündelte Glasfaserleitungen zu insgesamt 59 Unterverteilern (DP – Distribution Points), und von dort aus bis in jede Straße und zu den Hausübergabepunkten (HÜPs) verlegt.

Für alle, die bisher an der Realisierung des Vorhabens gezweifelt haben und sich jetzt noch für einen FTTH-Anschluss entscheiden wollen: Laut Angaben der DG ist der Hausanschluss im Anschlussgebiet noch bis zum Ende der Bauphase kostenlos erhältlich.

 

25.09.2018

Bau des Glasfasernetzes startet früher als erwartet

Aufgrund von frei gewordenen Kapazitäten beim Generalunternehmener Terrado Networks GmbH wird der Bau des FTTH-Netzes in Espenau (wie auch in Immenhausen und Reinhardshagen) bereits in den kommenden Wochen starten. Details hat die Deutsche Glasfaser in Form von zwei Presseinformationen kürzlich veröffentlicht.

Demnach rollen in Kürze die ersten Baumaschinen an. Im ersten Schritt werden sukzessive die Leerrohre in etwa 40 cm Tiefe in die Straßen eingebracht. Sobald die Leerrohre verlegt sind, werden die Glasfasern eingeblasen. Vor Beginn der Bauarbeiten in einer Straße, werden die Anlieger so früh wie möglich mit einer entsprechenden Information im Briefkasten über den Termin informiert.

In Espenau wird das Glasfasernetz etwa 34 km umfassen und es werden 59 Unterverteiler (DP – Distribution Point) platziert. Planmäßig sollen die Tiefbauarbeiten in Espenau im 2. Quartal 2019 abgeschlossen werden; die Aktivierung der ersten Hausanschlüsse ist für das 1. Quartal 2019 geplant.

Ferner beginnen in den kommenden Wochen die Hausbegehungen. Die von Deutsche Glasfaser beauftragten Hausbegeher kommen zu den Kunden nach Hause und werden verbindlich festlegen, wo die Leitungen auf dem Grundstück verlegt und ins Haus geführt werden und wo die Komponenten HÜP (Hausübergabepunkt) und NT (Network Termination/Netzabschluss) angebracht werden sollen. Der Hausbegeher kann sich mittels ID-Nummer ausweisen (Prüfung über die Hotline 02861/890 600 möglich).

Zusätzlich wird in Espenau ein Baubüro eröffnet. Sobald eine entsprechende Räumlichkeit eingerichtet wurde, wird dies auf der Homepage www.deutsche-glasfaser.de bekannt gegeben. Die Mitarbeiter des Baubüros von Deutsche Glasfaser stehen für alle Fragen und Anregungen zum Bau sowie auch zu vertraglichen Themen zur Verfügung.

 

13.07.2018

Ergebnis der Nachfragebündelung

Espenau schließt die Nachfragebündelung stolz mit 55 % ab. Das Ergebnis verdeutlicht den hohen Leidensdruck in der Gemeinde und zeigt, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern eine zukunftsweisende digitale Infrastruktur ist.

Ab dem dritten Quartal 2019 wird in Espenau ein Glasfasernetz bis in die Haushalte (FTTH) entstehen. Auch Immenhausen mit Mariendorf und Holzhausen, Reinhardshagen, Simmershausen und Rothwesten haben während der Nachfragebündelung die erforderliche 40%-Quote erreicht.

 

Endergebnis der Nachfragebündelung

 

Ahnatal könnte die nächste Gemeinde in Nordhessen sein, in der die Deutsche Glasfaser eine Nachfragebündelung startet. Die Gemeindegremien wollen allerdings erst nach der Sommpause entscheiden, ob für Heckershausen und Teile des Kammerbergs ein Kooperationsvertrag unterzeichnet wird.